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Newsletter - Strategien
05.04.2007  
 
 
The Law Of Chart™. Erster Teil
 

Eines der Hauptanliegen einer Analyse, ist das Bestimmen von Richtlinien für ein frühzeitiges Erkennen einer möglichen Trendveränderung im Markt.
 
Im Anhang A seines Trading-Handbuches, erläutert Joe Ross die Tradingmethode Law Of Chart™. Hierbei handelt es sich um ein Trendpattern, das sich aus verschiedenen Indikatoren zusammensetzt und unterschiedliche Marktinformationen über Trendtendenzen liefert, wenn diese sich wiederholen und deswegen eine Veränderung des Kursverlaufs bedeuten könnten.
 
Die im genannten Anhang beschriebenen Analysetechniken sind:
 
1. Der 1-2-3 High oder Low. Diese zwei Indikatoren versuchen das Ende einer Trendphase zu bestimmen, indem sie sich nach dem Pattern aufeinanderfolgender Pivots richten.
 
Abbildung 1 | Bild vergrößern >>
2. Die Ledges. Diese identifizieren sogenannte Stauungszonen im Markt, die eine Reihe an im Vorfeld bestimmten Eigenschaften erfüllen müssen.
 
Abbildung 2 | Bild vergößern >>
 
3. Die Trading Range. Bestimmt im Gegensatz zu den Ledges langanhaltende Congestions.
 
Abbildung 3 | Bild vergrößern >>
 
Alle diese Indikatoren vereinen sich im Ross Hooks™, dessen Aufgabe es ist, die Pivots zur Trendbestimmung, die nach Bildung einiger der oben erwähnten Techniken auftreten zu kennzeichnen.

Diese im Trading the Ross Hooks™ beschriebenen Konzepte, können auf jeden Markt angewandt und sowohl in Intraday-Charts, wie auch für End-of-Day eingesetzt werden.

In den nächten Newslettern werden wir die im The Law Of Chart™ benutzten Instrumente für die Kennzeichnung von Pivots zur Trendbestimmung, die nach Bildung einiger der oben erwähnten Techinken auftreten im Detail erläutern.

 
Der 1-2-3 High
 


Der 1-2-3 High erscheint am Ende eines Kursanstieg. Dies passiert, wenn nach einer steigenden Kurstendenz der Trendanstieg nachlässt. Zur Bestimmung dieses Patterns, werden 3 Pivots und ein Kursausbruch bei einem von ihnen gesucht.

 
Abbildung 4 | Bild vergrößern >>
 
Die Strategie des 1-2-3 High besteht also in der Suche nach einem Höchstwert als Pivot, der nach einem Kursansteig erscheint. Wenn danach anstatt zu fallen, die Kurstendenz steigend ist, wird die Bewegung 1-2-3 registriert.
 

Z usammenfassend geht es also um die Bestimmung von 3 Pivots, die wie ihr Name schon sagt, 3 Grundprinzipien erfüllen müssen:
 
1º. Der Erste Pivot ist ein Pivot Up, der nach einem Kursanstieg erscheint.
2º. Der Zweite Pivot ist ein Pivot Down, der einen Kursabfall anzeigen muss.
3º. Der Dritte Pivot ist ein Pivot Up, niedriger als der Erste, der einen Rückgang der steigenden Kurstendenz bestärkt.
 
Abbildung 5 | Bild vergrößern >>
Wenn nach dem Auftreten der 1-2-3, der Merkttrend unter den Wert des Pivot Down fällt, bestätigt dies eine Veränderung im Kursverlauf. Das bedeutet, dass diese Methode versucht, eventuelle Veränderungen im Markt zu identifizieren. Nichtsdestotrotz ist es im Endeffekt der Markt selbst, der einen vermuteten Preiswechsel bestätigen muss.
 

 

 
 Hilfe für 1-2-3 HIGH
 

 
  Der 1-2-3 Low
 

Der 1-2-3 Low erscheint am Ende eines Kursabfalls. Die Grundsatzidee ist die gleiche, wie im 1-2-3 High. Allerdings ist die Vorgehensweise zur Bestimmung des Patterns genau umgekehrt:
 

1º. Der Erste Pivot ist ein Pivot Down, der nach einem Kursabfall erscheint.
2º. Der Zweite Pivot ist ein Pivot Up, der einen Kursrückgang anzeigen muss.
3º. Der Dritte Pivot ist ein Pivot Down, größer als der Erste, der einen Rückgang der fallenden Kurstendenz bestätigt.
 
Abbildung 6 | Bild vergrößern >>
 
Abbildung 7 | Bild vergrößern >>
 
Wenn nach dem Auftreten der 1-2-3, der Markttrend über den Wert des Pivot Up steigt, bestätigt dies eine Veränderung im Kursverlauf. Das bedeutet, dass diese Methode versucht, eventuelle Veränderungen im Markt zu identifizieren. Nichtsdestotrotz ist es im Endeffekt der Markt selbst, der einen vermuteten Preiswechsel bestätigen muss.

 
 Hilfe für 1-2-3 LOW
 

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